Burnout vermeiden

Stressbewältigung und Burnoutprävention

Kategorie: Soziales Umfeld und Burnoutprävention

Der Stress, etwas zu verpassen

Die Angst etwas zu verpassen gab es wahrscheinlich schon immer. Durch E-mail, Internet und Social Media scheint sich aber diese Anlage zu verstärken: Wir können E-mails im Urlaub checken, von zu Hause aus arbeiten, uns auf Facebook über Unternehmungen unserer Freunde und (flüchtigen) Bekannten informieren und wir müssen schnell noch diese Reise buchen, weil es gibt ja nur noch wenige Plätze und viele andere User interessieren sich auch dafür. Woher kommt die Angst etwas zu verpassen, warum sind gerade junge Menschen gefährdet und was kann man dagegen tun? – Autor GS

Der Begriff FOMO (=Fear Of Missing Out) bedeutet Angst etwas zu versäumen und wird immer häufiger verwendet. Gerade das Internetzeitalter mit den beliebten Social Media Diensten bietet uns die Möglichkeit über scheinbar alles informiert zu sein, sei es im beruflichen Umfeld oder in der privaten Umgebung. E-mail, Facebook, Instragram, Twitter und Whatsapp geben uns das Gefühl, an der Gemeinschaft teilzuhaben und mit vielen Leuten in Kontakt zu stehen. Viele Menschen beklagen sich darüber zu viel Zeit dafür aufzuwenden und doch können sie davon nicht lassen. FOMO gab es aber auch schon vor dem Auftauchen der Social Media Dienste. Facebook & Co haben, so scheint es, diese Ängste nur noch verstärkt.

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Was tun, wenn nahestehende Menschen Burnout gefährdet sind?

Menschen, die nahe am Burnout sind, verleugnen zumeist ihr Leiden und verweigern jede Hilfe. Angehörige und Freunde sind bisweilen ratlos und geraten ihrerseits in einen gestressten Zustand. Doch wie verhält man sich am besten, wenn geliebte Menschen Gefahr laufen auszubrennen? – Autor: GS

Verleugnung der Probleme

Wer Burnout gefährdet ist, will meistens seine Probleme nicht wahrhaben. Gabriele Kypta meint sogar, dass Verleugnung das Hauptmerkmal von Burnout ist. (1) Da sich diese Menschen ihre Situation selbst nicht eingestehen, nehmen sie auch keine Hilfe von anderen an.

 

Verzweiflung bei Angehörigen

Freunde und Verwandte leiden oft mit, wenn sie die Veränderungen von Menschen sehen, die auf ein Burnout zusteuern. Dass ihre Angebote abgelehnt werden, frustriert sie zusätzlich. Oft kommt es dadurch zu einer Verschlechterung der Beziehung, weil auch die Betroffenen sich nicht verstanden fühlen. Es kann zu einer sogenannten abwärtsgerichteten depressiven Spirale kommen. (2)

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Warum uns Gruppen und Gemeinschaften stärken

Dass es im Sinne der Stressbewältigung und Burnoutprävention wichtig ist, ein gutes soziales Netz aufzubauen, weiß man weithin. Weniger bekannt ist, dass Gruppen und Gemeinschaften die Resilienz, in unserem Sinne also die Widerstandsfähigkeit gegen Stress, mehr stärken als Beziehungen und Freundschaften zu einzelnen Menschen. – Autor: GS

Mehr Lebenszufriedenheit durch Gruppen

Wieder einmal hat mich Psychologie heute inspiriert, diesmal das Heft Juni 2015. Im Artikel „Gemeinsam glücklich“ von Annette Schäfer werden zahlreiche Studien zitiert, die belegen sollen, dass uns Gruppenzugehörigkeit gut tut. Demnach zeigen Personen, die mehreren Gruppen angehören mehr Lebenszufriedenheit. Außerdem leben diese Menschen gesünder und neigen weniger zu Depressionen.(1)

Vorteile einer Gruppe

Bei näherer Überlegung erscheint mir das auch logisch. Einzelne Personen sind nicht immer verfügbar. Mal ist der Freund zu beschäftigt oder verreist, mal bewirkt ein kleiner Streit, dass man sich länger nicht sieht. Gruppentreffen, so wie der Stammtisch am Mittwoch Abend, finden auch statt, wenn der eine oder andere ausfällt. Zudem sind Gruppenzugehörigkeiten mit Regelmäßigkeiten verbunden. Auf meine Fußballrunde am Freitag Nachmittag habe ich mich immer die ganze Woche schon gefreut. So etwas gibt einem auch Stabilität.

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