Burnout vermeiden

Stressbewältigung und Burnoutprävention

Kategorie: Allgemein (page 1 of 2)

Die Top 10 der Entspannungsmethoden

Entspannung ist wichtig, um chronischen Stress zu vermeiden. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, um zu relaxen. Die Wege zur Entspannung sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich: Was für den Einen beruhigend wirkt, kann beim Anderen einen völlig anderen Effekt auslösen. Heute möchte ich am Blog meine persönlichen Favoriten vorstellen. – Autor: Gerd Schmid

Sauna

In der Sauna entspannen sich meine Muskeln am besten. Ich fühle mich danach sehr wohl und schlafe gut in der Nacht.

Meditation

Bei einer Meditation fällt es mir grundsätzlich sehr schwer lange ruhig sitzen zu bleiben. Aber in einer Gruppe zu meditieren finde ich inspirierend und macht mein Gehirn frei.

Klopfen

Klopfen als Entspannungsmethode ist weniger bekannt. Durch das Klopfen auf bestimmte Meridiane an der Hand, im Gesicht und am Oberkörper kann ich mich am besten beruhigen. Diese Methode wende ich an, wenn mich Ängste plagen. Es gibt verschiedene Arten zu klopfen, die sich aber alle sehr ähnlich sind. Ich persönlich wende PEP von Michael Bohne an.

Tiere

Der Umgang mit Tieren hat zumeist eine sehr entspannende Wirkung. Wenn mein Kater (er ziert das obige Beitragsbild) schnurrt und sich streicheln lässt, beruhigt mich das ungemein.

Tai Chi

Tai Chi kommt aus dem asiatischen Raum. Dabei werden verschiedene Bewegungsabläufe aus der Kampfkunst aneinandergereiht. Ziel ist dabei, dass die Energie, das „Qi“, im Körper fließt. Beim Tai Chi muss ich mich auf die Abläufe konzentrieren und kann so meine Alltagssorgen am besten vergessen. Die Bewegungen fühlen sich gut an. Mehr Infos zu Tai Chi

Kunstausstellungen

In einer Kunstausstellung lasse ich mich gerne von Gemälden inspirieren. Dabei schlendere ich von Bild zu Bild und spüre die Wirkung. Das holt mich ins Hier und Jetzt.

Berge

Wenn ich in den Bergen wandere, kommen mir immer positive und konstruktive Gedanken. Die Natur, die gute Luft und der Weitblick tun mir gut.

Schweigen im Kloster

Beim Schweigen im Kloster wird es ganz ruhig in mir. Ich lasse die To-Do-Liste zu Hause und bin nur mit mir selbst. Davon zehre ich oft noch mehrere Wochen danach.
Zu diesem Thema gibt es auch schon einen Blogartikel auf burnoutvermeiden.at: http://www.burnoutvermeiden.at/erfahrungsbericht-auszeit-im-kloster/

Ein Buch lesen

Im Gegensatz zum Fernsehen und anderen Medien bestimmt man beim Lesen die Geschwindigkeit, in der die Informationen auf einen einprasseln, selbst. Wenn es zu viel wird, legt man das Buch einfach weg. E-book lesen ist nicht so meins. Ich würde es auch nicht empfehlen, da man meistens ohnehin zu viel Zeit vor Bildschirmen verbringt. Zu dieser Art der Entspannung muss ich allerdings dazusagen, dass ich zum Lesen schon einen gewissen Entspannungsgrad erreicht haben muss. Wenn ich sehr gestresst bin, funktioniert das genussvolle Lesen kaum.

Musik hören

Dass Musik Stress reduzieren kann ist erwiesen. (Vergleiche hierzu auch unseren Blogbeitrag: http://www.burnoutvermeiden.at/komfortzone-musik-stressreduktion-durch-musikhoeren/ ) Für mich ist wichtig, dass mir das jeweilige Lied gefällt und der Rhythmus nicht zu schnell ist, um mich gut entspannen zu können.

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Moodgym – „Stimmungsgymnastik“ gegen Depression

Das Internet bietet immer mehr Möglichkeiten, um Menschen mit psychischen Problemen zu unterstützen. Soweit, dass ein Online-Programm einen Psychologen oder Psychotherapeuten ersetzen könnte, sind wir noch nicht. Vielleicht wird es auch nie so weit kommen. Dennoch stehen einem Hilfesuchenden in der Onlinewelt immer mehr derartiger Programme zur Verfügung. Der Vorteil: Man bleibt in der Regel anonym und kann von zu Hause aus einsteigen. Eines dieser Programme möchte ich in diesem Beitrag vorstellen: Moodgym! – Autor: Gerd Schmid

Moodgym (moodgym.de) hießt übersetzt so etwas wie „Fitness für die Stimmung“. Es wurde federführend von den australischen Wissenschaftlerinnen Prof. Helen Christensen und Prof. Kathy Griffiths entwickelt. Moodgym ist ein Online-Selbsthilfeprogramm und soll depressive Symptome verringern bzw. dagegen vorbeugen. Betont wird dabei, dass es weder einen Arztbesuch noch eine Therapie ersetzt. Die AOK (Allgemeine Ortskrankenkasse) in Deutschland hat ermöglicht, dass es eine deutsche Version gibt. Moodgym bietet aus meiner Sicht zwei ganz große Vorteile: Es wird kostenlos zur Verfügung gestellt und es ist anonym, das heißt man kann sich auch unter einem Pseudonym anmelden.

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Tanz – Die andere Art der Stressbewältigung

Getanzt habe ich immer schon gerne. Doch ich komme selten dazu. Leider. Dabei ist Tanzen ein ausgezeichnetes Mittel, um Stress entgegenzuwirken und bietet viele Vorteile. Man kommt schnell in einen Flow und vergisst seine Sorgen. Unbewusste Anteile können gelebt werden. Was Tanz alles für Stressbewältigung und Burnoutprävention tun kann, erfahren Sie in diesem Beitrag. – Autor: Gerd Schmid

Vor kurzem nahm ich an einem Tanzseminar teil: „Folge dem Fluss – Ein Tag mit Tanz“. Normalerweise tanze ich nur zu Discomusik und gelegentlich mit meiner Frau Salsa. In diesem Kurs ging es jedoch um Kreis- und Improvisationstanz. Ich merkte wie ich bei den ersten Übungen und Tänzen noch etwas gehemmt war und sehr genau darauf achtete, was die anderen Teilnehmer tun. Zudem kamen wir, wie es eben beim Tanzen ist, gezwungenermaßen gegenseitig in die Komfortzone des anderen. Daran, einem anderen Menschen so nah zu kommen, muss man sich auch erst gewöhnen. Das ist in einer schummrigen Disco nach einem Glas Wein leichter zu bewältigen, als in einem hellen Seminarraum, zumindest für mich. Mit der Zeit fühlte ich mich sicherer und geriet immer öfter in einen Fluss. Ich vergaß die Welt um mich herum und ging ganz in den Bewegungen auf. Das Ganze hatte eine sehr befreiende Wirkung und ich ging nach dem Seminar sehr positiv gestimmt nach Hause.

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Selbstfürsorge – Wie geht das?

Pass gut auf Dich auf! Sorge gut für dich selbst! – Diese und ähnlich Appelle bekommt man des Öfteren zu hören, besonders dann, wenn wieder mal alles zu viel wird. Aber was bedeutet „gut für sich selbst sorgen“, wie stelle ich das an und warum ist Selbstfürsorge ein wichtiger Schlüssel in der Burnoutprävention und Stressbewältigung? – Autor: GS

Wenn es in unserem Alltag turbulent wird, ist Selbstfürsorge besonders wichtig. Im Idealfall spüre ich meine Bedürfnisse und tue immer genau das, was ich brauche und was mir guttut. Leider geht dieses Gespür oft verloren, wenn der Stress überhandnimmt und insbesondere dann, wenn Menschen Burnout gefährdet sind. In solchen Fällen ist es ratsam, ganz bewusst auf seine Selbstfürsorge zu achten. Doch wie kann ich gut für mich sorgen? Entspannungsbad? Wellnessurlaub? Gut essen? Aus meiner Sicht sind folgende Punkte wichtig:

Gut für die Grundbedürfnisse sorgen

Selbstfürsorge fängt zuallererst bei den Grundbedürfnissen an, am wichtigsten ist:

  • gesund essen und trinken
  • ausreichend schlafen
  • regelmäßig Bewegung machen

Bei all diesen Punkten spielt aber ein Faktor eine wichtige Rolle: Die Regelmäßigkeit. Unser Körper stellt sich auf einen gewissen Rhythmus ein, die inneren Organe haben ihre Hauptarbeitszeiten. Deshalb unterstützen wir unseren Organismus, wenn wir regelmäßig essen, schlafen oder Bewegung machen.

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Das individuelle Stressbarometer

Oft merkt man selbst nicht wie sehr man gestresst ist. In bewegten Zeiten richtet sich die Aufmerksamkeit zumeist mehr nach außen. Besonders in Phasen, in denen es gut läuft, übersieht man schnell, dass man eine Pause braucht. Worauf sollte man achten, um zu erkennen, dass der Stress überhandnimmt? Wie kann man rechtzeitig gegenlenken? Ein Erfahrungsbericht – Autor: GS

Mir passiert es öfter, aber wahrscheinlich kennen es viele von Ihnen: Ich merke zu spät, dass ich an der Grenze meiner Belastungsfähigkeit bin. Meistens tritt dies in den Phasen ein, in denen mir vieles gelingt. Ich bin euphorisch, fühle mich stark und …. mute mir viel zu viel zu. In der Begeisterung merke ich nicht, dass ich Pausen und Ausgleich brauche. Kommen dann eine oder mehrere unerwartete Belastungen daher, wird der Stresslevel zu hoch. Mein Körper zeigt mir, dass ich auf die Bremse steigen muss. Aus Euphorie wird Überforderung. Verpflichtungen, die ich eingegangen bin, lassen sich nicht so schnell absagen oder verschieben. Ich brauche dann relativ lange, um mich wieder zu erholen und ausgeglichen zu werden. Wäre ich mir dessen früher bewusst gewesen, hätte ich es noch ausgleichen können.

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Auf die Perspektive kommt es an!

Sehen Sie ein halbvolles oder halbleeres Glas? Menschen haben verschiedene Perspektiven auf die Dinge haben. Manche sehen überall nur die negativen Seiten und machen sich wegen jeder Kleinigkeit Sorgen. Andere wiederum gehen sorglos durchs Leben und sehen in allem nur Positives. Es gibt Personen, die reden nur von der guten alten Zeit, andere hetzen durchs Leben, um sich eine schöne Zukunft aufzubauen. Warum haben wir diese verschiedenen Blickwinkel? Wie können wir sie ändern? – Autor: GS

Francois Lelord lässt in seinem Buch „Hector und die Kunst der Zuversicht“ (1) seinen Protagonisten verschiedene „rosarote Brillen“ sammeln, die die Menschen verwenden. So gibt es die Lupe für die eigenen Schwächen, den Vergleich der Vergangenheit mit der Gegenwart, das Schwarz-Weiß Sehen, einen Fokus auf Dinge, die man nicht ändern kann, etc. Dabei haben die Menschen nicht immer die gleichen Brillen auf, sondern wechseln diese auch je nach Situation. Woher kommt es, dass wir eine verzerrte Sicht auf die Welt haben? Warum sehen wir nicht alles wie es ist?

Woher kommt es, dass wir unterschiedliche Perspektiven haben?

Eine Erklärung ist, dass wir grundsätzlich versuchen, uns durch verschiedene Perspektiven das Leben leichter zu machen. Zum Beispiel dürfen sich Menschen, die in einem Kriegsgebiet leben, nicht nur auf die negativen Dinge konzentrieren, weil das nicht aushaltbar wäre. Auch das Schwarzsehen mancher Personen hat einen Zweck, nämlich sich vor Enttäuschungen zu schützen. Das heißt, dass diese verzerrten Blickwinkel durchaus einen Sinn haben können. Jedoch haben wir viele Perspektiven in unserer Kindheit erlernt bzw. von unseren Eltern oder anderen Personen übernommen. Sie können im Jetzt unangenehme Effekte haben und negativen Stress auslösen.
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Es ist wie es ist: Wie wir unser Stresserleben durch Akzeptanz mindern und Leichtigkeit gewinnen können

In letzter Zeit bin ich immer wieder auf das Thema Akzeptanz gestoßen: Im Rahmen meines Lehrgangs für Resilienztrainer, in Gesprächen mit Bekannten und auch in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Psychologie Heute“ findet sich das Thema groß auf der Titelseite. Ich beschäftige mich schon einige Jahre mit Resilienz und damit auch mit der Fähigkeit, Dinge anzunehmen wie sie sind. Trotzdem ist mir erst in den vergangenen Wochen aufgefallen, dass Akzeptanz auch ein wunderbarer Weg ist, um mit Stressoren aus unserem Umfeld besser umzugehen. Und, dass wir damit zu ungeahnter Leichtigkeit gelangen können. – Autorin: GF

Nehmen wir zum Einstieg das Beispiel vom kilometerlangen Stau, in den wir geraten sind: „Hätte ich doch den Verkehrsfunk gehört! Wäre ich doch lieber schon an der letzten Ausfahrt abgefahren! Wie soll ich das bloß wieder erklären? Was ich mir alles hätte ersparen können! Heiß ist es auch. Warum muss das immer mir passieren?“ So oder so ähnlich geht es uns, wenn wir uns über ein Missgeschick im Alltag ärgern. Aber auch, wenn wir Enttäuschungen erleben, einen Verlust hinnehmen müssen oder in einer tiefen Lebenskrise stecken. Immer dann, wenn wir nicht Herr der Lage sind oder ein unangenehmes Ereignis bereits in der Vergangenheit liegt, neigen viele von uns dazu, sich zu ärgern, mit dem Schicksal zu hadern und zu grübeln, was anders hätte laufen können. In diesen Prozess fließt unglaublich viel Energie: Widerstand und Jammern kosten Kraft! Und wie von Zauberhand auflösen können wir den Stau – um beim anfänglichen Beispiel zu bleiben – ja damit letztlich doch nicht. Eine Situation anzunehmen, wie sie nun einmal ist und zu akzeptieren, dass wir an dieser Stelle nichts mehr ausrichten können, würde helfen, diese wertvolle Energie für Wesentlicheres aufzusparen oder schlichtweg, unsere Nerven zu schonen.

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Einmal Burnout und zurück: Warum systematisches Eingliederungsmanagement Sinn macht

Hier am Blog dreht sich alles um die Themen Burnout vermeiden und Stressbewältigung. Der Großteil unserer Beiträge setzt sich also mit Strategien auseinander, die einem Ausbrennen vorbeugen sollen. Heute möchte ich aber auf die Frage eingehen: Was tun, wenn ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin bereits erkrankt ist? Was kann ein Unternehmen dazu beitragen, eine verminderte Arbeitsfähigkeit bei Betroffenen wiederherzustellen und wie können Mitarbeiter nach ihrer Rückkehr aus einem längeren Krankenstand wieder gut am Arbeitsplatz integriert werden? – Autorin: GF

M. hat mehr als 2 Jahre über ihre Kräfte hinaus gearbeitet, war mit Herzblut für ihren Job im Einsatz, ist auch in schwierigen Veränderungsphasen zum Unternehmen gestanden und hat dabei ihre körperlichen Symptome immer wieder hintangestellt. „Es wird schon vorbeigehen.“ „Für den Arzttermin habe ich grad keine Zeit.“ „Nach diesem Projekt wird’s eh leichter.“ „Die neue Führungskraft bringt uns bestimmt Stabilität“. Ihre Hoffnungen haben sich leider in Luft aufgelöst und plötzlich ging einfach nichts mehr: Krankenstand! Zuerst 3 Wochen, dann 6 und schließlich waren es 3 Monate. Irgendwann hatte sie sich mit dem Arbeitgeber geeinigt, das Dienstverhältnis aufzulösen. Sie würde ja ohnehin nicht mehr an den alten Arbeitsplatz zurückwollen.

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Entschleunigung auf Vietnamesisch

Ich war gerade im Urlaub in Asien. Weit weg von zu Hause sollte es leichtfallen, einen Gang zurück zu schalten, den Alltagsstress zu vergessen und das Leben leichter zu nehmen. Aber auch nach 10 Tagen Müßiggang bin ich immer noch viel zu schnell durchs Leben gelaufen. Und das hat mich nicht der Blick aufs weite Meer, sondern ein paar einfache Betonplatten gelehrt. – Autorin: GF

Irgendwie habe ich mir jedes Mal beim Gang über den kleinen Weg in unserem Ferienresort schwergetan. Fast gestolpert bin ich über die dummen Platten am Boden und ich habe mich geärgert, weil ich dadurch nicht schnell genug vorangekommen bin. Erst am 3. Tag ist mir ein Licht aufgegangen: Du gehst viel zu schnell über den Weg, bewegst dich fast im Eilschritt zwischen Strand, Zimmer und Restaurant! Also hab‘ ich meine Geschwindigkeit gedrosselt und siehe da: Die Abstände der Platten waren genau darauf ausgelegt, auf langsames, gemächliches Trotten. Ich musste schmunzeln und dachte bei mir: Die machen es richtig die Vietnamesen.

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Gedankenanstoß: Anekdote vom Selbstwert

Der Selbstwert spielt eine sehr entscheidende Rolle, wenn es um Stressbewältigung und Burnoutprävention geht. In dem Buch Therapie-Tools: Resilienz (1) wird eine sehr schöne Geschichte erzählt, die das Selbstwertgefühl bzw. den Glauben an den eigenen Selbstwert stärkt. Diese Anekdote, die von mir leicht abgeändert wurde, finden Sie im heutigen Blogbeitrag. – Autor: GS

Die Geschichte vom 50 Euro Schein:

In einer Vorlesung hält ein Professor einen nagelneuen 50 Euro Geldschein hoch und fragt seine Studenten, wer den Schein haben möchte. Geschlossen heben alle den Arm.

Der Professor zerknüllt daraufhin den Geldschein und stellt erneut die gleiche Frage. Wieder melden sich alle Studenten im Saal. Daraufhin nimmt der Professor den Schein, wirft ihn auf den Boden und stampft mit seinen Schuhen darauf. Er hebt den nunmehr schmutzigen und zerknüllten Geldschein auf, hält ihn in die Luft und fragt wieder seine Studenten, wer denn nun das Geld noch haben möchte. Wieder gehen alle Hände in die Höhe.

Der Professor erklärt danach seinen Studenten: „Obwohl der Geldschein jetzt nicht mehr neu, sondern sogar schmutzig und zerknüllt ist, hat er noch immer seinen Wert und Sie haben das alle erkannt. Genauso wie mit dem 50 Euro Schein ist es mit dem Selbstwert. Egal, was uns im Leben widerfährt, egal ob andere auf uns herumtrampeln oder uns durch den Dreck ziehen, wir haben immer den gleichen Wert. Wir sind immer gleich wertvoll, unabhängig davon, was andere mit uns machen!“ (2)

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(1) Engelmann, Bea (2014): Therapie-Tools: Resilienz. Beltz-Verlag: Weinheim, Basel.

(2) Engelmann, Bea (2014): Therapie-Tools: Resilienz. Beltz-Verlag: Weinheim, Basel. S. 18

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