Burnout vermeiden

Stressbewältigung und Burnoutprävention

Kalte Dusche – Wundermittel gegen Stress?

Über das Thema „Kalte Dusche“ bin ich schon öfter gestolpert. Teilweise wird es als wahres Wundermittel angepriesen. So soll eine regelmäßig kalte Dusche die Durchblutung fördern, das Immunsystem verbessern, aber auch gut gegen Depression und Stress helfen. Ich wollte nun wissen, was eine kalte Dusche wirklich kann und habe vier Wochen einen Selbsttest gemacht. – Autor Gerd Schmid

Die kalte Dusche wird vielerorts angepriesen, wie zum Beispiel auf focus.de (1) oder auf br.de (2): Kalte Duschen habe zahlreiche Vorteile wie Stärkung des Immunsystems, Förderung der Durchblutung, Vorbeugen von Krampfadern, Unterstützung der Fettverbrennung sowie Verringerung von Stress und Depression.

Letzten Winter habe ich mich dann endlich dazu durchgerungen. Vier Wochen lang habe ich einen Selbsttest gemacht und täglich am Morgen kalt geduscht. Am Anfang ist es mir schwergefallen, ich dusche eigentlich gerne heiß. Aber ich muss zugeben, dass es nach einer kalten Dusche ein gutes Gefühl ist. Auch habe ich mir eingebildet, dass ich weniger empfindlich gegen Kälte geworden bin, ich kann mir also sehr gut vorstellen, dass auf diese Art das Immunsystem gestärkt wird. Aber hilft es auch gegen Stress? Kalte Duschen sollten die Nerven stärken (2) und die Tiefenatmung fördern (1). Dadurch soll der Stresslevel gesenkt werden.

In meinem Selbsttest ist mir aufgefallen, dass es mir an freien Tagen und im Urlaub besser tat als vor einem Arbeitstag. Besonders wenn ich einen schwierigen Arbeitstag vor mir hatte, gewann ich eher den Eindruck das kalte Duschen verstärkt meinen Stress. Das wäre ja auch erklärbar, da die niedrige Temperatur des Wassers im Körper Stress auslöst, Adrenalin wird ausgeschüttet.

Was am Morgen eines ruhigen Tages den Körper aktiviert, hat an einem erwartet stressigen Tag bei mir den Effekt, dass es mich unruhiger macht. Aus diesem Grunde kann ich aus meiner Erfahrung kalte Duschen nicht als Stresskiller empfehlen, im Gegenteil: Ich empfinde hier warmes Wasser als beruhigender. Klarerweise war mein Versuch kein wissenschaftlicher Test. Am besten sollte es jeder einmal für sich selbst ausprobieren, wie er darauf reagiert.

Ich bin aber nicht ganz zu meinen alten Gewohnheiten zurückgekehrt. Am Wochenende und im Urlaub dusche ich nun oft mit kaltem Wasser und genieße die aktivierende Wirkung.

(1) https://www.focus.de/gesundheit/praxistipps/kalt-duschen-das-sind-die-vorteile_id_7462392.html

(2) https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/gesundheit/kalt-duschen-abhaerten-winter-100.html

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Wenn der Stress stresst

Viele kennen das Gefühl am Sonntag abend, wenn man eine fordernde Arbeitswoche vor sich hat. Der Gedanke an schwierige Aufgaben und Termine in der Zukunft löst jetzt schon Stress aus. Der (anstehende) Stress stresst uns. – Autor: Gerd Schmid


Jana Hauschild bestätigt in ihrem Artikel auf psychologie-heute.de, dass die Erwartung von Stress beunruhigt und die Stimmung beeinträchtigt. (1) Die Autorin bezieht sich hier auf eine Studie in der 175 Erwachsene zu anstehenden, herausfordernden Ereignissen befragt wurden.  Die Befragten gaben an, dass die Gedanken an eine stressige Situation in der Zukunft ihre Stimmung negativ beeinträchtigten, insbesondere dann, wenn es mit Grübeln verbunden war.
Das bedeutet, dass uns in längeren stressigen Phasen nicht nur die Herausforderungen an sich stressen, sondern auch die Gedanken daran. Die Belastung wird somit verstärkt. So ist auch nachvollziehbar, dass Situationen, in denen kein Ende der Belastungen in Sicht ist, besonders schwer auszuhalten sind.

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Warum Sie in der Corona-Zeit nachsichtiger sein sollten

Die Corona-Pandemie hat uns in den letzten Monaten sehr beeinträchtigt. Vielen von uns fällt es schwerer, sich zu Dingen aufzuraffen oder das übliche Leistungspensum zu erfüllen. Warum das so ist und weswegen wir in Zeiten wie diesen nicht zu viel von uns selbst und anderen verlangen sollten, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

In letzter Zeit höre ich das öfter in meinem Bekanntenkreis:  „Ich kann mich momentan ganz schwer zu etwas überwinden.“ oder „Ich bin derzeit sehr undiszipliniert und schaffe nicht so viel wie sonst. Auch mir selbst geht es so. Ich brauche mehr Pausen als sonst. Länger konzentriert zu arbeiten fällt mir derzeit schwerer. Dabei habe ich durch Corona jetzt mehr Zeit, weil ich weniger unternehmen kann. Ich könnte dies nützen, um endlich bei meiner Masterarbeit weiterzukommen oder um den Keller auszuräumen, was schon längst fällig wäre. Es stört mich, dass ich nicht so viele Dinge voranbringe wie üblicherweise. Warum ist das so?

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Stressbewältigung in der Sandwichposition

Menschen, die sowohl eine Führungsposition bekleiden als auch selbst einen Vorgesetzten haben, gehören zur Risikogruppe für Burnout. Sie sind Vermittler zwischen den Anforderungen des Chefs und den Bedürfnissen der Mitarbeiter. Warum diese Position, auch Sandwichposition genannt, in Unternehmen besonders viel Stress verursacht und wie man sich am besten entlastet. – Autor: Gerd Schmid

Der Geschäftsführer macht Druck, die Umsätze sind hinter Plan und die Konkurrenz nimmt der Firma Marktanteile weg. Er versteht nicht, warum jetzt nicht alle an einem Strang ziehen und sich manche sogar wegen Überstunden beschweren.
Die Mitarbeiter sind überarbeitet. Sie arbeiten bis spät am Abend und beantworten auch am Wochenende ihre E-Mails. Sie verstehen nicht, dass ihr Einsatz nicht mehr gewürdigt wird und offensichtlich noch immer zu wenig ist.
Das mittlere Management steht im Spannungsfeld zwischen beiden Lagern und soll vermitteln. Als Vorgesetzte und Mitarbeiter stehen diese Führungskräfte von zwei Seiten unter Druck. Die Anforderungen an solche Positionen sind hoch.

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Weniger Stress mit dem Zeigarnik Effekt

Wenn wir sehr viele unerledigte Aufgaben und Probleme im Kopf haben, belastet uns das. Die Gedanken drehen sich ständig um diese offenen Themen und oft empfinden wir dabei Stress. In diesem Zusammenhang wird auch vom Zeigarnik-Effekt gesprochen. Was hat es mit diesem Effekt auf sich und wie kann er uns helfen, Belastungen zu reduzieren? – Autor: Gerd Schmid

Die russische Psychologin Bluma Zeigarnik beobachtete in einem Café, dass sich ein Kellner die Bestellungen für jeden einzelnen Gast präzise im Kopf merkte. Einige Minuten, nachdem er die Getränke und Speisen serviert hatte, wusste er jedoch nicht mehr, wer was bestellt hatte. Dieses Phänomen stieß auf das Interesse der Russin. In weiteren Studien stellte Zeigarnik fest, dass sich Personen besser an Aufgaben oder Tätigkeiten erinnern können, wenn sie noch nicht abgeschlossen sind. (1)

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Die Wichtigkeit der Tagesstruktur

In Zeiten der Corona-Krise und der Isolation wird unser gewohnter Tagesablauf über den Haufen geworfen. Viele Gewohnheiten und liebgewonnene Rituale entfallen. Diese Veränderungen können Stress verursachen. Der folgende Blogbeitrag berichtet über die Wichtigkeit der Tagesstruktur und gibt Tipps um diese – auch in Ausnahmezeiten – herzustellen. Autor: Gerd Schmid

In psychosozialen Einrichtungen wird sehr viel Wert daraufgelegt, dass Menschen mit psychischen Problemen eine Tagesstruktur entwickeln. Zu Recht, denn regelmäßige Tätigkeiten und tägliche Routinen geben dem Individuum Sicherheit.
Dies ist auch bei kleinen Kindern gut beobachtbar. So tragen z.B. Rituale wie ein Einschlaflied oder eine Gute-Nacht-Geschichte dazu bei, dass Kinder schneller und entspannter in den Schlaf sinken.
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Stressbewältigung in Zeiten der Corona-Krise

Durch die Ausbreitung des Corona-Virus hat sich das Leben der Menschen verändert. Die Bevölkerung ist gezwungen, mehr zu Hause zu bleiben. Zwischenmenschliche Kontakte werden auf ein Minimum reduziert. Die Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf diese Situation. Was Isolation für den einzelnen bedeuten kann sowie ein paar Tipps zu deren Bewältigung, lesen Sie in diesem Blogbeitrag. – Autor: Gerd Schmid

Ein Angestellter arbeitet in Kurzzeit von zu Hause aus. Er ist froh sich nach einer sehr stressigen Zeit etwas erholen zu können, kaum soziale Verpflichtungen zu haben und mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Die Entschleunigung tut ihm gut.

Eine alleinerziehende Mutter weiß nicht mehr wie sie ihre Kinder bei Laune halten soll. Die Bedürfnisse von Klein-, Kindergarten- und Schulkind sind sehr unterschiedlich. Allen fällt die Decke auf den Kopf. Homeoffice und Homeschooling sind schwer zu vereinbaren. Dazu kommen noch Sorgen um den Job und um die Finanzen. Die psychische Belastung ist enorm.
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Die Gefahr verborgener Belastungen

Es gibt Belastungen, die vielen Menschen nicht bewusst sind. Sie fühlen sich müde und erschöpft, ohne zu wissen warum. Was sind die häufigsten Stressfaktoren, die wenig beachtet werden? Warum ist es wichtig, sich dieser Beanspruchungen bewusst zu sein? – Autor: Gerd Schmid

Ereignisse, die uns belasten und großen Stress auslösen gibt es viele. Die meisten sind uns bewusst. wie zum Beispiel Stress in der Arbeit, Streit in der Beziehung oder schwierige Phasen in der Kindererziehung. Wir anerkennen diese Belastungen und gönnen uns Entspannung sobald es Gelegenheit dazu gibt. Doch viele Stressfaktoren werden gar nicht bemerkt.
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Die Top 10 der Entspannungsmethoden

Entspannung ist wichtig, um chronischen Stress zu vermeiden. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, um zu relaxen. Die Wege zur Entspannung sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich: Was für den Einen beruhigend wirkt, kann beim Anderen einen völlig anderen Effekt auslösen. Heute möchte ich am Blog meine persönlichen Favoriten vorstellen. – Autor: Gerd Schmid

Sauna

In der Sauna entspannen sich meine Muskeln am besten. Ich fühle mich danach sehr wohl und schlafe gut in der Nacht.

Meditation

Bei einer Meditation fällt es mir grundsätzlich sehr schwer lange ruhig sitzen zu bleiben. Aber in einer Gruppe zu meditieren finde ich inspirierend und macht mein Gehirn frei.

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Einsamkeit und Stress

Manfred Spitzer berichtet in seinem Buch „Einsamkeit“ sehr umfassend über Forschungsergebnisse zu diesem Thema. Demnach soll Einsamkeit nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes schmerzhaft sein, sondern auch Stress auslösen und dadurch ein erhöhtes Gesundheitsrisiko verursachen. (1) Muss man nun vermeiden allein zu sein und was kann man dagegen tun sich einsam zu fühlen? – Autor: Gerd Schmid

Wenn ich ein Bild für einen Blogbeitrag aussuche, dann lasse ich mich gerne von Fotoportalen inspirieren. Das häufigste Motiv das nach Eingabe des Suchbegriffs „Einsamkeit“ erscheint, ist ein Mensch auf einer Bank im Park, im Wald oder in den Bergen. Auf mich wirken diese Bilder eher anziehend als abstoßend. „Einsam sein“ heißt für mich vielmehr von anderen Menschen fern oder ausgeschlossen zu sein. So kann es auch passieren, dass man sich einsam fühlt obwohl man von Menschen umgeben ist.
Einsamkeit ist demnach nicht immer zwangsläufig mit der Menge an sozialen Kontakten verbunden. Auch, wenn hier eine starke Korrelation besteht, kann sich auch jemand einsam fühlen, der in der Gesellschaft integriert ist und über viele soziale Kontakte verfügt. Umgekehrt kann auch jemand, der kaum soziale Kontakte hat, sehr gut damit zurechtkommen.

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