Burnout vermeiden

Stressbewältigung und Burnoutprävention

Kategorie: Allgemein (page 2 of 2)

Sport ist gesund – oder Sport ist Mord?

Viele Menschen sehen Bewegung und Sport als eine der besten Methoden zum Stressabbau. Andere berufen sich auf Churchills „No sports“ und weisen auf ungesunde Überbelastungen des Körpers hin. Wer hat nun recht? Eine Betrachtung aus der Sicht der Stressbewältigung und Burnoutprävention. – Autor: GS

Nach einem stressigen Arbeitstag raus aus der Arbeit, hin zum Tennisplatz. Zwei Stunden Training. Dreimal die Woche. Am Wochenende Meisterschaften und Turniere. Wie gut passen Stress im Beruf und Sport zusammen? Wieviel Sport ist noch gesund? Welche Sportarten passen besser zu einem anspruchsvollen Joballtag?

 

Sport als Muss für körperliche und geistige Gesundheit

Die Meinungen über die Notwendigkeit von Sport gehen weit auseinander. Die einen meinen, dass regelmäßige Bewegung ein Muss ist für körperliche und geistige Gesundheit. So regelt Sport den Zuckerhaushalt, stärkt Knochen, stabilisiert das Herz-Kreislauf-System, hält Adern gesund und reduziert das Krebsrisiko. Auch für das Gehirn ist das körperliche Training förderlich und wirkt sogar als Stimmungsmacher gegen Angststörungen und Depressionen. (1)

Andere Theorien besagen, dass jedem Lebewesen bezogen auf das Körpergewicht die gleiche Lebensenergie zur Verfügung steht. Demnach reduziert jeder Energieverbrauch unser Guthaben am „Lebensenergiekonto“. Wer also ähnlich einem Formel-1 Auto ständig Vollgas im Leben gibt, muss mit einer kürzeren Lebensdauer rechnen. (2)

Weiterlesen

Facebooktwitterpinterestlinkedinmail

Peitsche im Kopf: Wie wir uns mit stressverstärkenden Gedanken selbst unter Druck setzen

„Auf mich muss zu 100% Verlass sein.“ „Ich bin dafür verantwortlich, dass es alle gut haben.“ „Ich darf keine Schwäche zeigen.“ Innere Antreiber, im Englischen übrigens sehr treffend als „Musturbations“ (engl. must = muss) bezeichnet, verstärken Stresssituationen in unserem Alltag und machen uns damit das Leben schwer. Diese Glaubenssätze und Einstellungen haben wir über lange Jahre, ja oft über Jahrzehnte gelernt, für richtig befunden und somit fest in unserem Kopf verankert. Gerade deshalb fällt es auch schwer, sich diese Antreiber wieder „abzugewöhnen“. Woher sie kommen, was sie über uns aussagen und wie wir besser mit unseren Stressverstärkern umgehen können, darum dreht sich der folgende Blogbeitrag. – Autor: GF

Jeder von uns hat ihn im Kopf, den kleinen Mann mit der Peitsche, der uns ein schlechtes Gewissen einzureden versucht und uns antreibt, häufig bis in die Selbstüberforderung. Innere Antreiber sind stressverschärfende Gedanken, mit denen wir uns selbst unter Druck setzen. Häufig sind diese gekoppelt mit zu hohen Erwartungen an uns selbst: Wir glauben etwas tun zu müssen, für jemanden da sein zu müssen oder jemanden nicht enttäuschen zu dürfen, obwohl dieser Glaube im Außen gar nicht begründet ist. Situationen, die uns im Alltag begegnen, werden damit überhaupt erst zum Stressor bzw. werden stressige Ereignisse durch unsere Antreiber noch verstärkt. So kann z.B. eine ganz normale Aufgabe in der Arbeit erst durch Perfektionismus, Einzelkämpfertum oder Ungeduld zum angsteinflößenden Stresserlebnis mutieren.[1]

Weiterlesen

Facebooktwitterpinterestlinkedinmail

Ich glaub, ich renn ins Burnout! – Warnsignale richtig erkennen und diagnostizieren

Eine der zentralen Fragen in der Burnoutprävention ist: Wie weiß ich, ob ich ein Burnout habe oder schon am besten Weg dahin bin? Nachdem das Thema seit einigen Jahren immer wieder in den Medien rauf und runter gespielt wird, wissen viele Menschen viele Dinge darüber. Aber bedeutet ein hoher Stresslevel über einige Wochen schon, dass ich kurz vor dem Burnout stehe? Ist meine ständige Müdigkeit am Wochenende erstes Anzeichen dafür, dass es jetzt bergab geht? Und wer kann mir bestätigen, dass ich an einem Burnout erkrankt bin? Im aktuellen Blogbeitrag möchte ich diese Fragen beantworten. – Autor: GF

Ein Burnout ist nicht von heute auf morgen einfach so da und gerade deshalb ist es auch nicht so einfach zu erkennen. Es entwickelt sich oft über einen langen Zeitraum hinweg schleichend, beginnt mit scheinbar harmlosen Symptomen und verläuft auch von Mensch zu Mensch anders. In unserem Glossar finden Sie ein Modell von Herbert Freudenberger, das die 12 Stadien einer Burnout-Erkrankung inkl. der jeweiligen Erkennungszeichen zusammenfasst.

Same same, but different

Ein Burnout im frühen Stadium zu identifizieren ist besonders schwierig. Die ersten Phasen, in denen jemand Überaktivität, Perfektionismus und ein Gefühl der Unentbehrlichkeit an den Tag legt, gehören in unserer leistungsorientierten Welt schon fast zum ganz normalen Verhalten dazu. Wer fleißig und mit Herzblut seinen Job verrichtet, dem klopft man gern auf die Schulter. Dass dabei aber unter Umständen wichtige persönliche Bedürfnisse auf der Strecke bleiben und damit der erste Schritt am Weg Richtung Burnout passiert, wird oft übersehen. Viele dieser ersten Signale sind auch nicht nach außen sichtbar, werden vom burnoutgefährdeten Menschen entweder gut versteckt oder als Lappalie abgetan. Und grundsätzlich muss man auch festhalten, dass nicht jeder, der engagiert seinem Job nachgeht und Überstunden schiebt, gleich ein potentieller Burnout-Kandidat ist.

Weiterlesen

Facebooktwitterpinterestlinkedinmail

Video/TedTalk: Wie man Stress zu seinem Freund machen kann

Heute möchte ich auf einen besonders interessanten Vortrag aus der Reihe der berühmten Ted Talks hinweisen und ein paar weiterführende Gedanken dazu mit Ihnen teilen. Er stammt von der amerikanischen Gesundheits-Psychologin Kelly McGonigal und beschäftigt sich mit den positiven Effekten von Stress. Damit knüpft McGonigal einerseits an das recht bekannte Eu-Stress/Di-Stress-Konzept an. Andererseits bringt sie damit die Grundidee der kognitiven Stressbewältigung zur Sprache und geht im zweiten Teil auch auf die positiven Auswirkungen von Stress auf soziale Beziehungen ein. Bevor Sie nun weiterlesen, klicken Sie am besten auf diesen Link und sehen Sie sich das kurzweilige Video selbst an! – Autor: GF

Auf den ersten Blick ist es ein klassischer, amerikanischer Vortrag: Eine mitreißende Sprecherin, die – fast in Comedy-Manier – Studien mit recht eindrucksvollen Fakten zitiert. Menschen, die viel Stress erleben und der Meinung sind, dass Stress ihrer Gesundheit schadet hätten demnach ein um 43% erhöhtes Sterberisiko.[1] Das klingt zunächst etwas melodramatisch, dahinter stecken aber äußerst renommierte Forschungen und spannende Erkenntnisse aus der Psychologie.

Weiterlesen

Facebooktwitterpinterestlinkedinmail

Buchbesprechung: Burnout kommt nicht nur von Stress

„Echt, DER hat ein Burnout? Der weiß ja gar nicht was Stress bedeutet! Der hat ja noch gar nichts geleistet in seinem Leben. Der hat ja eh einen gemütlichen Job!“ Diese und ähnliche Vorurteile haben mich dazu motiviert, das Buch „Burnout kommt nicht nur von Stress“ zu lesen. Darin wirft die Autorin einen völlig neuen Blickwinkel auf das Thema. Einen, der meiner Meinung nach viel grundlegendere Ursachen des Burnout-Syndroms aufdeckt, als es bisherige Literatur zum Thema getan hat. Autor: GF

Schon lange liegt es mir am Herzen, mich endlich einmal dazu zu äußern. Burnout hat in unserer Gesellschaft teilweise noch einen richtig schlechten Ruf. Klingt komisch, ist aber so. Wer Burnout nicht als Modeerscheinung oder als von den Medien gepushtes Thema abstempelt, tut sich zumindest oft noch schwer, zu respektieren, dass Burnout ein ernstzunehmendes Phänomen ist. Dass Menschen, die daran erkranken nicht einfach nur faul oder zu zart besaitet für diese Welt sind, sondern, dass sie tatsächlich extrem belastet, arbeitsunfähig und teilweise am Ende ihrer Kräfte und Erholungsfähigkeit sind.

Weiterlesen

Facebooktwitterpinterestlinkedinmail

10 Ideen gegen Stress, die nicht in jedem Handbuch stehen

Heute bekommen Sie von mir meine Top 10 Tipps gegen Stress, die nicht zum Standardprogramm eines jeden Ratgebers für Stressbewältigung und Burnoutprävention gehören. Vielleicht ist auch etwas für Sie dabei. – Autor: GS

Langeweile aushalten

Wir sind gewohnt sehr effizient mit Zeit umzugehen. Das Handy bietet uns die Gelegenheit, jede noch so kleine Pause auszufüllen. Das kann so sehr zur Gewohnheit werden, dass wir die fünf Minuten, die wir an der Kassa warten oder um die sich ein Freund verspätet, gar nicht mehr untätig aushalten. Mein Tipp ist, diese Langeweile bewusst zuzulassen und zu ertragen.

Kontakt mit Tieren

Tiere können eine beruhigende Wirkung auf uns Menschen ausüben, indem wir sie zum Beispiel streicheln oder nur beobachten. Ob dazu ein Hamster, ein Pferd oder eine Schlange am besten geeignet ist, hängt von jedem persönlich ab. Hier folgt noch ein Beitrag zu dem Thema auf diesem Blog.

Weiterlesen

Facebooktwitterpinterestlinkedinmail
Newer posts

© 2019 Burnout vermeiden

Theme by Anders NorenUp ↑